Ratgeber / MCP

Welche MCP-Server es gibt.

Es sind Tausende, und die Zahl ändert sich wöchentlich. Diese Übersicht sortiert nach Anwendungsfall statt nach Beliebtheit und sagt dazu, worauf man bei der Auswahl achten sollte.

Die einzige Unterscheidung, die wirklich zählt

Bevor die Kategorien kommen, die wichtigere Frage: Wer betreibt den Server? Ein Server bekommt Zugriff auf das, was hinter ihm liegt — daran ändert kein Sternchen auf GitHub etwas.

Nach Anwendungsfall sortiert

Die Server, die fast überall auftauchen

Quer durch alle Listen wiederholen sich dieselben Namen. Wer einen Anfang sucht, findet ihn hier — Stand August 2026:

Einen Server ausprobieren, ohne ihm alles zu geben

Wo die vollständigen Listen stehen

Eine Übersicht wie diese veraltet zwangsläufig. Für den tagesaktuellen Stand lohnen sich die Verzeichnisse — sie listen jeweils mehrere Tausend Server und lassen sich nach Kategorie durchsuchen:

Stand dieser Übersicht: August 2026. Die Kategorien halten länger als die Namen — welcher Anbieter gerade welchen Server pflegt, steht am zuverlässigsten in den Verzeichnissen oben.

Was ein Server kostet

Der Server selbst ist fast immer kostenlos — er ist nur die Hülle. Bezahlt wird, was dahinter passiert, und dafür gibt es drei Muster:

Selbst einen bauen — wann sich das lohnt

Für interne Werkzeuge ohne fertigen Server ist der Aufwand geringer, als er wirkt: Ein zustandsloser Remote-Server ist im Kern eine Handvoll HTTP-Endpunkte, und die eigentliche Arbeit steckt in zwei Dingen — in guten Werkzeugbeschreibungen und in der Anmeldung.

Gegen einen eigenen Server spricht dagegen fast immer, wenn es für dieselbe Sache einen Erstanbieter-Server gibt. Der kennt die Rechteverwaltung seines Dienstes besser, als eine nachgebaute Hülle es je täte, und er wird gepflegt, wenn sich die Schnittstelle dahinter ändert.

Woran du einen brauchbaren Server erkennst

Häufige Fragen

Wie viele MCP-Server gibt es?

Die großen Verzeichnisse führen jeweils mehrere Tausend Einträge, mit deutlichen Überschneidungen. Eine belastbare Gesamtzahl gibt es nicht: Jeder kann einen Server veröffentlichen, und ein großer Teil davon sind Experimente.

Sind MCP-Server kostenlos?

Der Standard ist offen, und viele Server sind kostenlos. Was der Dienst dahinter kostet, entscheidet der jeweilige Anbieter — bei Diensten mit echten Kosten pro Vorgang, etwa Telefonie, hängt der Server üblicherweise an einem Tarif.

Welchen MCP-Server sollte ich zuerst ausprobieren?

Einen, dessen Ergebnis du sofort beurteilen kannst. Wer programmiert, nimmt den Zugriff aufs eigene Repository; wer das nicht tut, nimmt etwas aus dem Alltag — einen Kalender oder einen Anruf, den man ohnehin führen müsste.

Kann ich mehrere MCP-Server gleichzeitig verbinden?

Ja, und das ist der Normalfall. Der Assistent sieht dann die Werkzeuge aller verbundenen Server. Bei sehr vielen gleichzeitig lässt die Trefferquote nach — dann hilft es, den gewünschten Server im Auftrag zu nennen.

Zuletzt aktualisiert am 17. August 2026.

wecallio ist selbst ein MCP-Server — einer, der telefoniert. Verbinden dauert ein bis zwei Minuten, der erste Demo-Anruf kostet nichts. Was dabei genau passiert, steht auf der Produktseite; alle Ratgeber stehen in der Übersicht.